




Kleidung des Mittelalters selbst anfertigen - Grundausstattung für den Mann
Verlag Zauberfeder
Historische Mode – Gewandung von Bauern bis Adligen
Die Kleidung im Mittelalter war nicht nur ein Schutz vor Witterung, sondern auch ein Zeichen des gesellschaftlichen Standes. Während Bauern einfache, grobe Stoffe in natürlichen Farben trugen, schmückten sich adlige Herren mit aufwendigen Brokatstoffen und kunstvollen Stickereien.
Die männliche Kleidung bestand typischerweise aus einer Tunika, die je nach Status aus Wolle oder feinerem Material wie Leinen oder Seide gefertigt war. Dazu wurden Beinlinge getragen, die mit Lederriemen oder Nestelbändern befestigt wurden. Ein Gürtel war ein unverzichtbares Accessoire und diente nicht nur der Befestigung von Waffen oder Taschen, sondern auch als Statussymbol – je prächtiger die Gürtelschnalle, desto höher der Stand des Trägers.
Adlige Männer trugen oft surcotartige Übergewänder oder Wappenröcke, die ihre Zugehörigkeit zu bestimmten Familien oder Ritterorden zeigten. Farben waren ebenfalls von großer Bedeutung: Während die bäuerliche Bevölkerung hauptsächlich erdige Naturtöne bevorzugte, trugen wohlhabendere Männer leuchtende Farben wie Blau, Rot oder Gold, um ihren Reichtum zu demonstrieren.
Die Materialien wurden sorgfältig gewählt und je nach Stand mit Zierelementen wie Borten oder Stickereien veredelt. Besonders im Hoch- und Spätmittelalter kamen feinere Stoffe wie Samt und Brokat in Mode. Die Verarbeitung erfolgte nach traditionellen Nähtechniken, bei denen jede Naht sorgfältig von Hand versäumt wurde, um Langlebigkeit zu gewährleisten.
Als Mittelalter-Darsteller historisch korrekt gewandet – nichts leichter als das: Vom Hoch- bis zum Spätmittelalter (1200 bis 1500) und von einfachen Bauern bis zum gehobenen Adel reicht die Bandbreite an Gewandungen, die Mittelalter-Interessierte jetzt selbst anfertigen können. Tafeln mit realistischen Farbzeichnungen lassen die unterschiedlichen Stände des Mittelalters durch Kleidung und Accessoires wieder aufleben. Übersichtliche, leicht nachvollziehbare Abbildungen leiten durch alle Arbeitsabläufe. Ausgehend von den im Mittelalter verwendeten Nähtechniken erlernt auch der Laie das Versäumen von Stoffkanten, das Einsetzen von Ärmeln und die Anfertigung von Stoffknöpfen.
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